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Regionalliga-Spitzenpaarung in Tennenbronn

 

Die Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein. Während die drei Gruppensieger so gut wie feststehen, wird um Platz zwei heftig gebuhlt. Für die Auslosung könnte er wichtig sein.

Bundesliga Südwest:
Der TuS Adelhausen schickt sich an, die weiße Weste von Tabellenführer ASV Mainz zu bekleckern. Dieses Vorhaben ist keinesfalls utopisch, brachten die Ringer vom Dinkelberg die Hessen doch schon im Vorkampf beim 14:13 ordentlich ins Schwitzen. In Anbetracht der Tabellensituation fehlt natürlich etwas die Brisanz. Im Falle einer Niederlage würde der VfL Neckargartach in der Tabelle wieder an den Oberrhein-Ringern vorbeiziehen. Die Heilbronner Vorstadt-Crew ist zu Hause klarer Favorit gegen den SV Nackenheim. Für das Achtelfinale alles klar machen kann der SV Triberg im Derby gegen die RKG Freiburg 2000. Trotz der zuletzt überzeugenden Leistungen in Urloffen (5:19) und gegen Nackenheim (19:13) sollten die Kurstädter die Breisgauer nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Regionalliga Baden-Württemberg:

Plötzlich ist das Titelrennen wieder völlig offen, nachdem der TuS Adelhausen II und der KSV Tennenbronn am vergangenen Kampftag etwas unerwartet Federn ließen. Nun stehen sich diese beiden Teams im Spitzenduell in Tennenbronn gegenüber. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Nachdem der KSV Schriesheim das Derby gegen die RKG Reilingen-Hockenheim mit 19:17 für sich entschied, kommen für einen möglichen dritten Absteiger wieder mehr Clubs infrage. Die RKG hat es dabei beim AV Sulgen deutlich schwerer als Schriesheim beim Tabellenletzten KSV Taisersdorf. Weiter unter Erfolgsdruck steht der KSV Rheinfelden. Um weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, muss die WKG Weitenau-Wieslet besiegt werden. Letztere ist aber seit vier Kämpfen ungeschlagen. Ein Duell auf Augenhöhe wird in Aichhalden erwartet, wenn der ABA die RG Hausen-Zell empfängt.

Oberliga Südbaden:

Spitzenreiter KSV Hofstetten benötigte gegen den KSV Appenweier sieben Einzelsiege, um mit 16:11 die Oberhand zu behalten. Auch im Elsass bei Olympia Schiltigheim II wartet auf die Kinzigtal-Ringer heftige Gegenwehr. Verfolger KSV Haslach sieht sich auf eigener Matte gegen den KSK Furtwangen nicht in Gefahr. Für den KSV Appenweier bietet sich die einmalige Chance, in der Tabelle einen Sprung nach oben zu tun. Aber nur, wenn der RSV Schuttertal da nicht in der Quere steht. Nachdem der VfK Mühlenbach im Schuttertal gerade noch mit einem blauen Auge davon kam, soll nun gegen Lutte Sélestat wieder doppelt gepunktet werden. Der SV Triberg II dürfte sich mit dem Abstieg wohl schon abgefunden haben. Dem ASV Urloffen II braucht deshalb bei der Reise an den Wasserfall nicht bange zu sein.

Verbandsliga Südbaden:

Im zwölften Saisonkampf hat es den KSV Gottmadingen beim SV Eschbach 1967 mit 9:17 erwischt. Damit sind die Eschbacher im Titelrennen wieder dabei. Die Hirt-Staffel von der Schweizer Grenze sollte die erste Niederlage abhaken und sich auf die RG Waldkirch-Kollnau konzentrieren. Neben Eschbach, das beim KSV Tennenbronn II vor einem Spaziergang stehen dürfte, hofft auch der AC Gutach-Bleibach auf einen weiteren Ausrutscher von Gottmadingen. Die AC-Staffel müsste gegen die RKG Freiburg 2000 II die Oberhand behalten. Die WKG Weitenau-Wieslet II braucht dringend Punkte für den Klassenerhalt. Diese hängen beim SV Gresgen ziemlich hoch. Gleiches gilt für die RG Hausen-Zell II, die beim ASV Vörstetten antreten muss. WKG wie auch RG verloren die Vorkämpfe jeweils klar.

ARGE-SAB Bezirksliga:

Durch den 17:13 Sieg beim KSV Winzeln hält der KSV Wollmatingen in Sachen Meisterschaft alle Trümpfe in der Hand. Rein theoretisch könnte sich der Spitzenreiter im entscheidenden Kampf beim KSV Allensbach am 18. November eine Niederlage mit elf Punkten erlauben. Zunächst gilt es jedoch am heutigen Freitag, die Pflicht gegen die KG Nendingen/Mühlheim II zu erfüllen. Verfolger Allensbach hat es da bei der inzwischen auf Platz vier vorgerückten KG Wurmlingen/Tuttlingen sicher etwas schwerer. Mit einem Auge wird der KSV Winzeln diese Begegnung verfolgen, da die Elta-Donau-KG unter Umständen noch gefährlich für Winzeln werden könnte. Andererseits reisen die Heimbach-Athleten zuversichtlich zum StTV Singen am Hohentwiel. Ein hochinteressantes Kellerderby gibt es in Sulgen. Dort stehen sich die Regionalliga-Reserve der Gastgeber und Schlusslicht KSV Vöhrenbach gegenüber. Für den Verlierer rückt der Abstieg ein ganzes Stück näher. Der ebenfalls abstiegsgefährdete KSV Taisersdorf III könnte sich ordentlich Luft verschaffen, wenn er die Punkte gegen den KSV Trossingen im Linzgau behält. Das wird bestimmt nicht einfach, wenngleich den Taisersdorfern im Vorkampf ein achtbares Remis in der Harmonika-Stadt gelang.

Bezirksklasse:

Szene 28Die Antwort auf die Titelfrage steht unmittelbar bevor. Dabei hat der Zweitplatzierte KSV Gottmadingen II gegenüber Tabellenführer VfK Radolfzell die besseren äußeren Bedingungen. Er genießt Heimrecht und könnte sich zudem zwei Verstärkungen aus der Ersten ausleihen. Letztere hat aber mit der RG Waldkirch-Kollnau bei weitem keinen Punktelieferanten zum Gegner und schließlich soll die Mission Meisterschaft in der Verbandsliga Südbaden nicht gefährdet werden. Auch der Dritte und Vierte stehen sich direkt gegenüber. Die KG Baienfurt/Friedrichshafen II kann ihre Heimstärke in die Waagschale werfen, auch gewann sie den Vorkampf beim AV Hardt II mit 28:8 mehr als deutlich. Nach der starken Leistung beim KSV Winzeln II (8:28) sieht sich der AV Hornberg im Duell mit dem AC Villingen gut gerüstet. Zwei Punkte, und die Gutach-Ringer sind wieder am Mittelfeld dran. Winzeln II gewann den Vorkampf gegen den AB Aichhalden III sicher mit 20:11. Doch inzwischen ist der ABA III in der Tabelle an den Heimbach-Athleten vorbeigezogen, was einer Leistungssteigerung zugrunde liegt. So oder so birgt die Partie lokale Spannung.

Bildzeile: „Kommt ein Ringer geflogen… endet das meist wie hier im Mattenaus.

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