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KSV Wollmatingen vor Rückkehr in Verbandsliga

In den Bundesligen bringen sich die Favoriten kurz vor der Auslosung fürs Achtelfinale in Stellung. In den Ligen darunter rücken die Entscheidungen um Meisterschaft und Abstieg näher.

 

Bundesliga Südwest:

Mit dem 18:15 Sieg über Tabellenführer ASV Mainz hat sich der TuS Adelhausen alle Chancen bewahrt, Zweiter in der Südwest-Gruppe und bester Zweiter aller Bundesligen zu werden. Das hätte bei der Achtelfinal-Auslosung Vorteile. Für die Dinkelberg-Ringer ist deshalb das Baden-Derby beim SV Triberg von großer Bedeutung, wenngleich die Gastgeber zuletzt ansteigende Form bewiesen. Im Vorkampf erhielten die Wasserfall-Ringer am Oberrhein mit 8:17 eine klare Abfuhr. Der ASV Urloffen sieht sich im Heimkampf gegen den Stäbler-Club VfL Neckargartach ebenso in der Außenseiterrolle wie der SV Nackenheim zu Hause gegen den ASV Mainz.

Regionalliga Baden-Württemberg:

Da mit dem KSV Taisersdorf und dem KSV Rheinfelden zwei potentielle Absteiger feststehen, wird die Suche nach einem möglichen dritten Kandidaten spannend. Sollten wie erwartet die punktgleichen KSV Schriesheim (gegen AV Sulgen) und RKG Reilingen-Hockenheim (gegen KSV Tennenbronn) ihre Heimkämpfe gewinnen, verschärft sich die Situation zunehmend, da die Klubs automatisch enger zusammenrücken. Brenzlig könnte es dann für die RG Hausen-Zell werden, falls sie die Punkte gegen den KSV Rheinfelden nicht einbucht. Erstmals könnte die WKG Weitenau-Wieslet, die vor einem Heimerfolg über den KSV Taisersdorf steht, einen Aufstiegsplatz einnehmen. Keine allzu großen Hoffnungen macht sich der AB Aichhalden beim TuS Adelhausen II. Die Schwarzwälder rechnen mit einem starken Aufgebot der Gastgeber.

Szene 29Oberliga Südbaden:

Beim KSV Hofstetten könnten am Samstag bereits die Sektkorken knallen. Alles andere als ein Heimsieg gegen Schlusslicht SV Triberg II würde die Ringerwelt auf den Kopf stellen. Damit der Sekt fließen kann, braucht es allerdings die Schützenhilfe des ASV Urloffen II. Schicken die Meerrettich-Ringer Hofstettens Verfolger KSV Haslach ohne Punkte zurück ins Kinzigtal, dann ist es soweit. Nach dem Patzer der Kinzigstädter gegen den KSK Furtwangen und der bekannten Heimstärke des ASVU II ist das nicht aus der Luft gegriffen. Mit gemischten Gefühlen fährt der VfK Mühlenbach zum KSK Furtwangen und muss damit rechnen, von den Breg-Athleten in der Tabelle überholt zu werden. Der KSV Appenweier will bei Lutte Sélestat die Chance nutzen, um die Mittelfeldposition zu behaupten. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hofft Olympia Schiltigheim II beim RSV Schuttertal wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Verbandsliga Südbaden:

Der KSV Gottmadingen bleibt nach dem 26:12 stramm auf Titelkurs. Unterstützung erhielten die Hegauer von der RKG Freiburg 2000 II, die bei Verfolger AC Gutach-Bleibach die Punkte entführte. Spätestens jetzt müssen beim Tabellenführer die Glocken läuten, wenn er bei der RKG-Reserve antreten muss. Trotz der achtbaren Leistung gegen den SV Eschbach 1967 (14:18) wird dem KSV Tennenbronn II wohl kaum bei der RG Waldkirch-Kollnau der erste Saisonsieg gelingen. Der ASV Vörstetten muss in Eschbach nicht nur mit einer Niederlage, sondern auch mit dem Verlust des vierten Tabellenplatzes rechnen. Konkurrent SV Gresgen traut sich durchaus zwei Zähler bei der RG Hausen-Zell II zu. Verliert die WKG Weitenau-Wieslet II zu Hause gegen den AC Gutach-Bleibach, nimmt der Druck weiter zu.

ARGE-SAB Bezirksliga:

Der KSV Wollmatingen möchte am Samstag bei seiner Titelmission einen Knopf drauf machen. Nimmt er beide Punkte beim bislang schärfsten Verfolger KSV Allensbach mit, können die Konstanzer Vorstadt-Ringer endgültig für die direkte Rückkehr in die südbadische Verbandsliga planen. Mit vier Punkten Vorsprung kann bei den See-Ringern aufgrund des relativ leichten Restprogramms eigentlich nichts mehr schiefgehen. Auch der KSV Winzeln kann für seinen angestrebten Aufstieg in die württembergische Landesliga alles klar machen. Er muss nur seinen Heimkampf am Sonntag (17 Uhr) gegen den KSV Taisersdorf II gewinnen. Im Abstiegskampf hat sich der AV Sulgen II etwas Luft verschafft, ist aber noch nicht am Ziel. Beim KSV Trossingen ist er nicht chancenlos. Mit dem unverhofften 20:16 Sieg in Taisersdorf hat sich der StTV Singen in Sicherheit gebracht. Die Hohentwiel-Staffel kann deshalb gelöst die Aufgabe bei der KG Nendingen/Mühlheim II angehen. Nach der 14:24 Niederlage in Sulgen steht der KSV Vöhrenbach mit dem Rücken zur Wand. Gegen die KG Wurmlingen/Tuttlingen sind die Breg-Ringer trotz des Heimvorteils nur Außenseiter.

Bezirksklasse:

Nach der sich selbst erfüllenden Prophezeiung hat der VfK Radolfzell durch die 10:18 Niederlage beim KSV Gottmadingen II die Tabellenführung wieder an die Hegauer abgegeben. Um noch Meister zu werden, benötigt das VfK-Team Hilfe von Dritten. Das wird auf keinen Fall Schlusslicht KSK Furtwangen II sein, das gegen Gottmadingen II als Punktelieferant gilt. Der VfK wird sich gegen den AV Hornberg da etwas mehr ins Zeug legen müssen, um doppelt zu punkten. Der AV Hardt II tritt gegen den KSV Taisersdorf III mit dem Ziel an, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen, was ohne großen Kraftaufwand gelingen sollte. Der KSV Winzeln II besitzt gute Chancen, in der Tabelle weiter nach oben klettern zu können. Dazu müssen aber gegen die KG Baienfurt/Friedrichshafen II die Punkte am Heimbach verteidigt werden. Die Gastgeber haben durch die hohe 6:28 Niederlage bei den Oberschwaben im Vorkampf einiges gutzumachen. Nach der 13:15 Derby-Niederlage gegen den Nachbarn KSV Winzeln II hat der AB Aichhalden III etwas an Boden verloren. Das soll beim AC Villingen wettgemacht werden.

Bild: Immer wieder eine Delikatesse für die Fans, eine Souplesse.

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