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Regionalliga-Derby in Tennenbronn vor Rekordkulisse

 

Die Bundesliga schließt die Gruppenphase ab. In einer Woche beginnt dann die KO-Runde. Darunter geht es in die heiße Schlussphase. Manche Vereine sehnen sich jetzt schon nach der Weihnachtspause.

Bundesliga Südwest:

Im Fernduell mit dem VfL Neckargartach will der TuS Adelhausen seinen zweiten Tabellenplatz verteidigen. Die Dinkelberg-Staffel dürfte beim SV Nackenheim die etwas leichtere Aufgabe haben als die Heilbronner Stadtteil-Ringer bei der RKG Freiburg 2000. Zumindest deuten die Ergebnisse aus den Vorkämpfen darauf hin, wenngleich die aktuellen Platzierungen etwas anderes aussagen. Sicherlich drückt der bereits alle Kämpfe absolvierte SV Triberg den Oberrhein-Ringern die Daumen. Bei einem Sieg des TuS rücken die Triberger auf Rang vier vor. Auch wenn Tabellenführer ASV Mainz als Gruppensieger feststeht, wird es für den ASV Urloffen bei den Rheinpfälzern kaum zum ersten Sieg reichen.


Regionalliga
Baden-Württemberg:

Mit ihren Siegen gegen AV Sulgen und KSV Tennenbronn haben der KSV Schriesheim und die RKG Reilingen-Hockenheim dafür gesorgt, dass die Liga noch enger zusammenrückt. Sollte es einen dritten Absteiger geben, was in erster Linie vom ASV Urloffen abhängt, müssen noch sieben Mannschaften zittern. Am wenigsten die WKG Weitenau-Wieslet, die es zu Hause gegen Schriesheim selbst in der Hand hat, für klare Verhältnisse zu sorgen. Das gleiche trifft auf den AB Aichhalden zu, der die RKG empfängt. Auch die RG Hausen-Zell hat beim feststehenden Absteiger KSV Taisersdorf alle Trümpfe in der Hand, sich aus der Abstiegszone zu entfernen. Zum Spitzenkampf kommt es in Tennenbronn wenn der KSV als Vierter den punkgleichen AV Sulgen zu Gast bittet. Selbst wenn beide Teams die Punkte nicht zwingend nötig haben, sollten sie in Bestbesetzung antreten, um die vielen Fans nicht zu vergraulen.

 

Oberliga Südbaden:

Ausgerechnet beim Lokalrivalen KSV Haslach kann der KSV Hofstetten nach dem Derby den Meisterschaftssekt in Strömen fließen lassen. Den Hofstetter reicht hierzu schon ein Unentschieden. Wer sie kennt weiß, dass sie mit einer weißen Weste durchkommen wollen. Vor einer äußerst schweren Aufgabe steht der VfK Mühlenbach in Appenweier. Doch die Ortenauer waren in der Vergangenheit schon oft eine gute Adresse für die Kinzigtaler. Angeschlagen durch die 15:17 Heimniederlage gegen Mühlenbach droht dem KSK Furtwangen beim heimstarken ASV Urloffen II weiteres Ungemach. Hinzu kommt, dass sich die Meerrettich-Ringer für die hohe 6:29 Niederlage im Bregtal revanchieren wollen. Der RSV Schuttertal hat mit dem 18:15 über Olympia Schiltigheim II in die Erfolgsspur zurückgefunden. Eine Fortsetzung ist beim gebeutelten SV Triberg II angesagt. Klarer Favorit im Elsass-Derby sind die Olympia-Athleten, die Lutte Sélestat empfangen.

Verbandsliga Südbaden:

Der Titel rückt für den KSV Gottmadingen immer näher. Theoretisch fehlen noch fünf Punkte, wenn die Konkurrenz nicht patzt. Zwei davon dürften beim KSV Tennenbronn II griffbereit liegen. Vorsehen muss sich Verfolger SV Eschbach 1967 beim SV Gresgen. Die Gastgeber haben sich gesteigert, wie der vierte Tabellenplatz beweist. Nach der überraschend klaren 9:24 Niederlage bei der WKG Weitenau-Wieslet II muss sich der AC Gutach-Bleibach gegen die RG Hausen-Zell II auf die eigenen Stärken konzentrieren. Ansonsten gibt es eine neuerliche Nullnummer. Die WKG II will an ihre Leistung am vergangenen Kampftag anknüpfen und auch gegen die RKG Freiburg 2000 II punkten. Dadurch wären die Wiesentaler wieder im Geschäft in Sachen Klassenerhalt. Der ASV Vörstetten sieht sich im Derby gegen die RG Waldkirch-Kollnau durch den Heimvorteil in der etwas besseren Position.

NagelWeber

ARGE-SAB:

Die Titelentscheidungen sind in beiden ARGE-Ligen so gut wie gefallen. Es finden jetzt nur noch Fernduelle statt, bei denen die Verfolger insgesamt die schlechteren Karten besitzen.

 

 

 

Bild:  Auch im Frauenringkampf gibt es schöne Griffaktionen zu bestaunen.

Bezirksliga:

Mit dem überzeugenden 23:8 Sieg beim KSV Allensbach hat der KSV Wollmatingen die letzten Zweifel beseitigt und unterstrichen, dass nur er für den Titel infrage kommt. Auf den Meistersekt müssen die See-Ringer aber noch mindestens zwei Kampftage verzichten. Zunächst gilt es, gegen Schlusslicht KSV Vöhrenbach konzentriert zu bleiben. Nach der peinlichen 13:18 Niederlage beim KSV Trossingen muss sich der AV Sulgen II im Abstiegskampf neu sammeln, um nicht chancenlos bei der KG Wurmlingen-Tuttlingen anzutreten. Praktisch noch ein Sieg braucht der KSV Winzeln, um sich den dritten Platz für den Aufstieg zu sichern. Beim KSV Trossingen soll dies in die Tat umgesetzt werden. Trotz des verpassten Titels ist die Vizemeisterschaft dem KSV Allensbach wichtig. Aus diesem Grund wollen die Ringer vom Bodanrück die Punkte beim StTV Singen einkassieren. Keinesfalls als Punktelieferant sieht sich der KSV Taisersdorf II in eigener Halle gegen die KG Nendingen/Mühlheim. Auch wenn beim Vorkampf an der oberen Donau beim 13:20 ein ganzes Stück für ein Sieg fehlte.

 

Bezirksklasse:

Nach dem Motto „die Hoffnung stirbt zuletzt“ verfolgt der VfK Radolfzell die Ergebnisse des Tabellenführers KSV Gottmadingen II. Denn aus eigener Kraft können die Seehasen nicht mehr Meister werden. Beim AV Hornberg werden die Gottmadinger kaum stolpern. Aber auch der VfK dürfte beim AB Aichhalden III keine allzu große Hürde vorfinden. Seinen dritten Tabellenplatz kann der AV Hardt II weiter festigen. Es ist kaum anzunehmen, dass ihm ausgerechnet der Tabellenletzte KSK Furtwangen II die Suppe versalzt. Nach einer längeren Durststrecke ist dem AC Villingen mit dem 22:12 über den ABA III endlich wieder ein Erfolgserlebnis geglückt. Ob diese Leistung ausreicht, um auch bei der KG Baienfurt/Friedrichshafen II zu bestehen, ist jedoch fraglich. Schließlich haben auch die Oberschaben etwas zu verteidigen. Mit der festen Absicht, die Punkte aus dem Linzgau in die Reisekoffer zu packen, fährt der KSV Winzeln II zum Vorletzten KSV Taisersdorf III.

 




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