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Favoriten müssen Farbe bekennen

Da es im Kampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im KO-System weitergeht, müssen sich die Favoriten allmählich in Stellung bringen. In den Ligen darunter wird noch heftig um die Meisterschaft und gegen den Abstieg gekämpft, mit weiteren Entscheidungen ist zu rechnen.

Bundesliga Endrunde: Der SV Triberg hat mit ASV Hüttigweiler ein gutes Los gezogen. Die Saarländer schafften in der Gruppe West Rang vier und haben zuerst Heimrecht. Dies ist sicherlich ein Vorteil für die Kurstädter aus dem Schwarzwald. Auch der TuS Adelhausen braucht sich vor dem TSV Westendorf nicht zu verstecken. Von den Dinkelberg-Ringern wird zu Hause gegen die Oberallgäuer ein Sieg mit dickem Polster erwartet. Eine ausgeglichene Partie dürfte es zwischen dem SV Hallbergmoos und dem VfL Neckargartach geben. Haushohe Favoriten sind der ASV Mainz beim RC Merken mit dem Tennenbronner Timo Moosmann und der KSV Köllerbach beim RV Lübtheen. Im reizvollen bayerischen Derby trifft der Gruppenzweite SV Nürnberg auf den Ersten SV Burghausen. Regionalliga Baden-Württemberg: In der Taktikliga ist der Grat zwischen einem Pflicht-Aufstiegsplatz und dem dritten Abstiegsplatz immer noch recht schmal. Die von Letzterem bedrohte RKG Reilingen-Hockenheim kann dieser Konstellation noch mehr Spannung verleihen, wenn sie die Punkte gegen den KSV Rheinfelden in der Kurpfalz behält und der KSV Tennenbronn beim KSV Schriesheim, der noch lange nicht gesichert ist, stolpert. Im Wiesental-Derby braucht die Gast gebende RG Hausen-Zell die Punkte dringender als die WKG Weitenau-Wieslet. Im Vorkampf behielt die RG die Oberhand. Ein weiterer reizvoller Klassiker steigt in Sulgen, wenn der AVS den Nachbarn AB Aichhalden empfängt. Keiner kann es sich leisten, arglos Punkte zu verschenken. Das könnte sich noch rächen. Als krasser Außenseiter fährt der KSV Taisersdorf auf den Dinkelberg zum TuS Adelhausen II.DerbyTB 18klein

Oberliga Südbaden: Wenn der KSV Hofstetten nicht schon in Haslach die Korken knallen ließ, kann er den Meistersekt nach dem Heimkampf gegen den Tabellenzweiten ASV Urloffen II trinken. Da bahnt sich nochmals ein echter Spitzenkampf an. Der VfK Mühlenbach muss seinen fünften Platz gegen Olympia Schiltigheim II verteidigen. Gibt es gegen die Staffel aus dem Elsass eine Pleite, ist er vorerst weg. Der KSV Haslach muss nach der 5:19 Demütigung im Derby gegen Hofstetten beim RSV Schuttertal auf der Hut sein. Wenn er dort leer ausgeht, zieht der KSV Appenweier, dem ein Sieg beim KSK Furtwangen zuzutrauen ist, an den Kinzigstädtern vorbei. Vor dem fünften. Verbandsliga Südbaden: Der KSV Gottmadingen könnte sein Meisterstück vollbringen, wenn Dritte mithelfen. An einem Heimsieg gegen den ASV Vörstetten zweifelt eigentlich niemand. Um ganz sicher Meister zu sein, darf der SV Eschbach 1967 gegen den AC Gutach-Bleibach nicht gewinnen. Im Vorkampf gaben sich die Dreisamtal-Ringer beim 18:8 allerdings keine Blöße. Die formverbesserte RG Waldkirch-Kollnau schickt sich an, gegen den SV Gresgen den nächsten Sieg zu landen. Sicherlich knapp zugehen dürfte es im kleinen Wiesental-Derby zwischen der RG Hausen-Zell II und der WKG Weitenau-Wieslet II. Auf verlorenem Posten steht der KSV Tennenbronn II, der im Breisgau bei der RKG Freiburg 2000 II gastiert. ARGE-SAB: Drei Kampftage vor Saisonschluss wird der Meister in der Bezirksliga ermittelt. Auf den Titelgewinner in der Bezirksklasse muss wohl bis zum Ende der Verbandsrunde gewartet werden. Bezirksliga: Beim AV Sulgen II wird sich der KSV Wollmatingen zum Meister küren lassen. Bereits im Vorkampf beim 23:12 des KSV zeigte sich ein Klassenunterschied. Der KSV Winzeln will sich alle Optionen offenhalten, noch Vizemeister zu werden. Die Aufgabe zu Hause gegen die KG Nendingen/Mühlheim II müsste gut zu lösen sein, bevor eine Woche später am Heimbach das Gipfeltreffen gegen Herausforderer KSV Allensbach steigt. Die Seehasen mussten sich jüngst gehörig anstrengen, um beim StTV Singen zu einem 24:16 Sieg zu kommen. So gesehen ist vor dem KSV Taisersdorf II Vorsicht geboten, der vor allem mit seinem hohen 26:8 Sieg über die Donau-KG aufhorchen ließ. Will der KSV Vöhrenbach noch eine Chance für den Ligaverbleib haben, muss zuhause der StTV Singen geschlagen werden. Der KSV Trossingen sieht sich gegen die KG Wurmlingen/Tuttlingen erneut in der Außenseiterrolle. Dies kann durchaus Vorteile haben. Bezirksklasse: Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Tabellenführer KSV Gottmadingen II und Verfolger VfK Radolfzell hält an. Wenn sich da nicht die KG Baienfurt/Friedrichshafen II als Zünglein an der Waage entpuppt. Die Radolfzeller „Eiche“ wartet auf die oberschwäbische Kampfgemeinschaft, bei der sie sich im Vorkampf beim 17:16 Sieg äußerst schwer tat. Der KSVG II empfängt ebenfalls zu Hause die dritte Garnitur des Regionalligisten AB Aichhalden und hat wohl nichts zu befürchten. Ein kleines Derby gibt es in Winzeln, wenn die dortige Bezirksliga-Reserve die zweite Vertretung des AV Hardt empfängt. Der AC Villingen müsste seinen Heimvorteil gegen den KSV Taisersdorf III in Punkte ummünzen können, zumal die Brigach-Athleten die Linzgauer schon im Vorkampf beim 15:13 Sieg einigermaßen im Griff hatten. Die Partie zwischen dem Schlusslicht KSK Furtwangen II und dem AV Hornberg hat ebenfalls lokalen Charakter. Wenn die Furtwangener die Punkte vor Ort behalten, könnten sie sich vom Tabellenende lösen.

Bildzeile: Hoch her im wahrsten Sinne des Wortes ging es beim Derby Tennenbronn gegen Sulgen.

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